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| Widin, Kozloduj, Kula |
Weliko Tarnowo, Arbanassi, Gorna Orjahoviza |
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| Plewen, Lukowit |
Kloster in der Nähe von Weliko Tarnowo |
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| Russe, Bjala |
Schumen, Pliska, Weliki Preslaw, Madara |
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| Dobritsch |
Nationalpark "Russenski Lom", Felsenklöster von Iwanowo |
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Dobritsch liet 50 km nordwestlich von Warna und 500 km nordöstlich von Sofia. Bereits in der Antike gab es in der Gegend der Stadt Dobritsch Besiedlungen. Bei
Ausgrabungen sind archäologische Überreste aus dem ²V-²²² Jh. v. Chr. und dem Frühmittelalterfreigelegt
worden. Die vernichtenden Einfälle der Petscheneger entvölkerten die
Gegend Dobrudsha und das Leben in den Siedlungen gab ein. Im ÕV² Jh. entstand neue
Siedlung, gegründet vom türkischen, reisenden Händler Hadshiooglu
Pasardshik. Im ÕV²²-Õ²Õ Jh. entwickelte sich die Stadt als Gewerbe-,
Handels- und Landwirtschaftzentrum.
1882 nahm die Stadt auf Wunsch der Einwohner
den Namen Dobritsch an, nach dem mittelalterlichen Besitzer von Dobrudsha
Dobrotiza. Nach dem Vertrag von Neuilly (1918) lag Süddobrudsha und die Stadt bis
1940, Unterzeichnung des Craiovaer Abkommens, auf rumänischem Territorium. Danach gehörte sie wieder zu Bulgarien. Am 25. September 1940 marschierte
die bulgarische Armee in die Stadt ein, seitdem feiert Dobritsch sein Stadtfest
an diesem Tag.
Das Historische Museum eröffnete im
1953 seine Türen. Man sammelt, erlernt, bewahrt und stellt durch
Ausstellungen die Kulturdenkmäler und die Naturvorbilder in der Süddobrudsha
dar. Im Museum werden internationale, nationale und regionale wissenschaftliche
Foren organisiert und stattgefunden. Am
heutigen modernen Zentralplatz von Dobritsch ist ein ethnografischer Komplex
(die Altstadt) mit Werkstätten gestaltet, in dem die alten
Handwerktraditionen aus der Wiedergeburtzeit bewahren sind.
Das Heimatmuseum ist ein von den
interessantesten Gebäuden aus der Wiedergeburtszeit. Es wurde im 1860-1861 aufgebaut, und im 1970 restauriert, ein
Architekturdenkmal der Kultur. In seinen Räumen ist eine Ausstellung
"Dobrudshaer Lebensweise und altertümliche bulgarische Schmuckstücke"
aufgeräumt. Der Stadtspark "Sveti Georgi"
wurde im 1953 entdeckt und im 1999 zum Kulturdenkmal erklärt. Der Park
bietet seiner Besucher vielfaltige Plätze zu Erholung, Sport und zu Treffe
mit der Natur.
Das Haus-Museum "Jordan Jovkov"
ist dem Klasiker der bulgarischen Literatur gewidmet, einer von den größten
Schriftstellern, Humanisten, Meister der kurzen Erzählung. Von Interesse für die Touristen ist das
sehenswürdige Kunstwerk von Stoimen Stoilov - "In der Welt der Helden
von Jovkov" und die bemahlte Keramik.
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