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| Plowdiw |
Pasardshik, Warwara, Batkun-Kloster |
Stara Sagora, Nowa Sagora, Tschirpan |
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| Kasanlak |
Kalofer, Pawel Banja |
Haskowo, Dimitrowgrad, Swilengrad |
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| Karlowo, Banja |
Panagjurischte, Streltscha |
Koprivstiza, Klisura, Bogdan-gipfel |
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Koprivstiza (2 600 Einwohner) liegt malerisch am Oberlauf des Topolniza-Flusses, 110 km von
Sofia und 80 km von Plowdiw entfernt. Der Ort steht unter Denkmalschutz, er stellt mit seinen
über 250 Häusernein riesiges Freilichtmuseum der Architektur dar. Koprivstiza entstand im XIV Jh. Die reiche Siedlung wurde dreimal ausgeraubt und
niedergebrannt und wieder erbaut. Die Einwohner von Koprivstiza waren gute
Kaufleute. Im XIX Jh. zählte die Bevölkerung bis 12 000 Einwohner. Es
wurden schöne geräumige Häuser gebaut, Schulen, Kirchen, Brunnen
und Brücken. Im 1837 wurde die erste Schule eröffnet.
Im 1867
gründete Vassil Levski ein Revolutionskomitee. Hier fiel der erste Schuss, der den Beginn
des Aprilaufstandes (1876) des bulgarischen Volkes verkündete. Er wurde von Todor
Kableschkov ausgerufen, an der Spitze trat Georgi Benkowski, der ebenfalls aus
Koprivstiza stammte. Aus der Stadt stammen auch andere bekannte Persönlichkeiten
der „Nationalen Wiedergeburt“.
Die Stadt ist Ausgangspunkt für viele Wandertouren. Von hier kann man den höchsten
Berg des Sredna-Gora - Gebirges Bogdan (1604 m) ersteigen. Das Oslekov-Haus ist das bekannteste in der Stadt. Im Geburtshaus von Georgi
Benkovski sind eine hölzerne Kanone und die Fahne der Freischar
ausgestellt. Im Haus des großen bulgarischen Lyrikers Dimtscho Debeljanov
verdeutlicht eine Ausstellung sein Leben und Werk. Einen Besuch lohnt auch die
Nikola-Kirche und das „Mausoleum – 20. April“.
Hotels in der Stadt
Klisura (1 800 Einwohneris) liegt im
Talkessel zwischen Balkangebirge und Sredna Gora, auf der Bahnstraße Sofia
– Burgas, 110 km östlich von Sofia. Klisura tritt in die bulgarische
Geschichte während des Aprilaufstandes mit Borimetschkata ein, der bei Erprobung der Kirschbaumkanonen mit
seiner lauten Stimme die Einwohner des Dorfes vor dem lauten Knallen gewarnt
hat. Heute steht er am Stadteingang wie Wächter.
Die Kirche „Heiliger Nikolaus der Wundertäter“,
die Häuser Pawurdshiewa und Kosinarowa erinnern immer noch an den blutigen
20. April. 1876, wann Klisura fast vollkommen niedergebrannt wurde. Jedes Jahr
findet hier ein Zapfenstreich statt, wo man die Hymne der Stadt „Die tapferen
Klisurer“ hören kann. Das erste wiederhergestellte Gebäude
nach der Befreiung war das Tschervenakova-Haus. Heute ist drinn das
Ethnografische Museum mit einem Laden aus jener Zeit. Das Haus beherbergt auch
das einzige in Bulgarien Museum der Kartoffeln. Im Kosinova-Haus wird eine
ethnografische Exposition veranstaltet. Das Pawurdshiewa-Haus hat feine
Wandmalereien und ein altes Gefäß zum Aufbrühen von Rosen.
In der Nähe des historischen Gebiets
„Sli Dol“ befindet sich der Touristenkomlex der Vereinigung bulgarischer
Autofahrer. Man bietet Radtouren und Waldpicknick, Spaziergänge mit Pferden
und Wandertouren durch den „Zentralbalkan“ Park. Gut markierte Wege und
Steige führen bis zur Hütte „Weshen“, zum gleichnamigen Gipfel (2
198 m) und zum Naturreservat „Zaritschina“.
Bogdan-gipfel Namen der legendären
Rebellenführer Bogdan und mit seinen 1604 Metern ist der höchste
Gipfel in der Sredna gora. Auf allen Seiten von Wald umgeben,
fand eine herrliche Aussicht. Am südlichen
Fuß des Gipfels hat riesige Felsen mit Moos und Geranien, die als Clover
Höhle abgedeckt sind. Unterhalb der Oberkante anschwellenden Flüssen
Pyasatschnik, Kriva reka und Luda Jana.
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