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| Warna |
Gold Strand, Aladsha-Kloster |
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| Albena, Baltschik, Kranewo |
Heilige Konstantin und Elena, Sonnentag |
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| Bereich Warna |
Schabla, Russalka, Durankulak, Krapez |
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| Obsor, Bjala, Schkorpilovzi |
Nessebar, Pomorie, Ravda |
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| Primorsko, Kiten, Lozenez |
Zarevo, Achtopol, Sinemorez |
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Warna
Die Meereshauptstadt hat 500 000 Einwohner, liegt 470 km nordöstlich von Sofia und ist
die größte Stadt an der bulgarischen Schwarzmeerküste. In der Stadt, um eine schöne Bucht des Meeres ist Euxinograd Residenz,
dem Sitz des Rates der Minister und der Präsident von Bulgarien im Sommer ist.
Varna. Die Stadt ist amphitheatralisch auf Warnaer Bucht und See gelegen, und um sie herum
gibt es Villenzone mit außerordentlich schönen Gebäuden und
Hotels. Das sind zahlreiche Gärten, Weinmassive und Wälder. Rund um die Stadt gebildet Agglomeration in Richtung Goldstrand und Vinnitsa von Osten, Aksakovo von
Westen und Galata aus Süden. Die Stadt ist ein Regionalzentrum.
Der Flughafen in Warna nimt das ganze Jahr Flüge
an, so wie im Sommer fliegen Flugzeuge ab und landen jede 10 Minute. Der Bahnhof
befindet sich in einem außerordentlich
schönen Gebäude im Südteil der Stadt. Vom Bahnhof fahren Züge
in allen Richtungen des Landes und Europas ab. Von Warna beginnen zwei
Autobahnen "Hemus" nach Sofia und Nordbulgarien, "Tscherno more"
nach Burgas, Südbulgarien und Istanbul, wie auch die internationale
Straße E-87 nach Kostanza und Nordeuropa. Hier ist der größte
Seehafen Bulgariens.
Hier lebten altertümliche Stämme, die sich mit Fischfang ernährten. Es
gibt Reste von Pfahlbau in den Seen. Im Archäologischen Museum von Warna
bewährt man die ältesten Goldschmucke der Welt. Im VI Jt.v.u.Z. gründete man die griechische Kolonie
Odessos. Nach zwei Jahrhunderten ist sie unter dem Herrschaft von Alexander
dem Großen, nachdem eine wichtige römische Stadt. Zerstört und verwüstet
mehrmals während verschiedener Einfälle, überläuft sie unter
byzantinischer Herrschaft. Hier Khan Asparuh und Byzantinischen Kaiser Konstantin Pogonat unterzeichnen den Vertrag (681), die
verkündet wurde der Bulgarische Staat. Im IX Jh. nennt man sie schon Warna.
Zar Kalojan nimmt Warna ins Territorium Bulgariens auf. Im XIV Jh. fällt unter Türkischen Herrschaft.
Im 1444 ist die Stadt unter Belagerung der Ritter des polnischen Königes Wladislaw Jagelo und des
ungarischen Führer Janosch Huniadi. Der junge König wird getötet. Im Jahre 1854 in der Stadt hielt die wichtige Konferenz der verbündeten Osmanischen Reiches,
Großbritannien und Frankreich, nach denen sie den Krieg gegen Russland (Krimkrieg).
Im 1878 wird Warna von den Türker befreit und verwandelt sich in großen
Seehafen und weltbekannten Meerkurort.
In Warna organisiert man zahlreiche Internatrionalfestivals: Chorwettbewerb, Theatralfesttage,
Musikfestival Warnaer Sommer, Kammermusikansambles, ausführende klasische
Musik, Ballettfestival, Folklorfestival, Kinofestivals "Die Liebe ist
Wahnsinn" und "Die Goldene Rose",das Festival der bulgarischen
Puppenspiele "Der Goldene Delfin" u.a.
Die "Hl. Mariä Himmelfahrt" - Kathedrale befindet sich direkt im Stadtzentrum. Das
Projekt gehört einem Architekt Maas von Odessa nach dem Modell des
Peterburgertempels. Der Grundstein wurde am 22. August. 1880 niedergelegt. Für
ihren Bau wurden behaltene Steine aus der zerstörten Festung benutzt. Die
erste Liturgie wurde am 30. August. 1886 gehalten.
Die Kirche hat Maße 35 х 35 m, eine Dreischiffbasilika. Der Hauptaltar ist der Hl.
Mariä Himmelfahrt gewidmet, der Nordaltar - dem Hl. Knjaz Alexander Newski
und der Südaltar dem Hl. Nikolaus Wundertäter. Der Glockenturm ist 38 m hoch. Der Boden ist mit vielfärbigen
Keramikplatten bedeckt. Auf den großen Fenster vom Platz her sind die Hl.
Bruder Kyrill und Methodius
ausgemalt, auf den Nordfenster - Hl. Kliment und Hl. Angelarii. Die Kuppeln sind
mit Goldfarbe gestrichen.
Die Stadtuhr - Warna hatte eine Uhr noch Mitte des ХVIII Jahrhunderts, aber sie wird während
des Krimkrieges (1856-1858) zerstört. Der heutige 24 m hohe Turm für eine Stadtuhr ist aus
1890. Zusammen mit dem Stadtpark und der Kathedrale beschreiben sie das
Stadtzentrum. Der
Uhrmechanismus ist aus England. Die Glocke messt die Zeit in 30 Minuten ab.
Unter dem Turm ist die Filiale des Warnaer Dramaturgietheater.
Das Archäologisches
Museum von Warna wird von Lehrer und Vertreter des öffentlichen Lebens gegründet,
die eine kleine Sammlung schufen. Seine weitergehende Entwiklung ist mit dem
Namen der Tschechenbrüder Schkorpil verbunden. Im 1901 wird die Warnaer
Archäologische Geselschaft geschaffen, die das Museum gründete. Es
wird im 1906 in jemaligem Mädchengymnasium eröffnet. Seit 1983 befindet sich das Museum im heutigen zum Ziel rekonstruierten Gebäute.
Es wird von 1892 bis 1898 im Spätbarockstil gebaut. Es hat fast die Form
eines Quadrat, einen geräumigen Innenhof und wunderbaren Park. Einige Räume
und Korridore sind mit dekorativen Wandmalereien geschmückt.
Die reichen Museumsammlungen wurden auch Grundlage für Erschaffung der
anderen Stadtmuseen: Marinemuseum, Ethnographisches, Museum der nationalen Wiedergeburt u.a. Für
120 Jahren sind hier über 100 000 Denkmäle der vergangenen Epochen aus
Warna, Warnagebieten und Nordbulgarien gesammelt.
Die Halkolithikumnekropole - Das älteste gold der Welt sie wird im Oktober 1972 während einer Kanalausgrabung entdeckt.
Aufgezeigt sind 294 Gräber mit mehr als 3 000 Goldgegenstände mit
einem Gesammtgewicht über 6 kg. Nur in einem Grab sind mehr als 850
Goldgegenstände gefunden. Dieser Schatz ist der älteste in der Welt
und befindet sich im Archäologischen Museum. Dort sind einige Gräber
mit alles gefundenem in ihnen wiederhergestellt. Die Halkolithikumnekropole von
Warna bleibt bis jetzt ohne eine Analogiebildung in den Archäologieentdeckungen
für die Epoche. Herausgefordertviele Emotionen ist sie eine Sensation für
die Wissenschaft und die "archäolodische" Entdeckung des XX Jhs.
Römische thermen sind das größte öffentliche Antikgebäude, was bis jetzt
in Bulgarien entdeckt ist. Vergleichend dut erhaltene Mauer sind aus einem
eindrucksvollen Gebäude mit einer Fläche von 7000 m2 und einer Höhe
von 18m. Sie entstanden im II Jh. Die römeschen Bürger
verbrachten hier viele Stunden in Treffen, Gesprächen und Erholung. Die Säle
hatten Reichgestaltung mit Götterstatuen. Die Thermen von Odessos sind einige der größten im europäischen
Teil des Römischen Reiches. Die Baugroßartigkeit, die tadellose Erfüllung
der ganzen Architekturabsicht und der Schmuckreichtum zeugen für die
Stadtsblütezeit im II–III Jh. Neben ihnen befindet sich die
mittelalterliche Kirche.
Der Meerespark - das Emblem
von Warna ist ein Nationaldenkmal der Garten- und Parkkunst mit einer Fläche
von 850 dka. Er existiert seit 60-sten Jahren des XIX Jahrhunderts, aber wird ins Vorbild der
Parkkunst Ende des XIX und Anfang des XX Jahrhunderts von Anton Jan Nowak umgestaltet. Zu dieser Zeit werden auch
die Büsten berümter Personen aus der Wiedergeburt gestellt. Am Eingang
gibt es eine Sonnenuhr, die stilisiert einen ausfliegenden Schwan darstellt.
Der Meerespark ist Lieblingsplatz der Warnaer und Gästen der Stadt.
Hier sind das Naturkundemuseum und Marinemuseum, das Planetarium, der Zoogarten,
das Therarium, das Sommertheater, das Aquarium und einzigartiges Delphinarium.
Es gibt eine Schwimmhalle und Tennisplätze. Auf der Küstenallee
befinden sich kleine Lokale und antraktive Diskotheken.
Marinemuseum - am 12. August. 1879 wird die Bulgarische Seekriegsflotte geschaffen. Der Anfang des
Museums stellte im 1885 Karel Schkorpil. Im 1923 wird im Erdgeschoss des Mädchengymnasiums eine Ausstellung des
Marinemuseums. Im 1956 wird
es im heutigen Gebäude auf Boulevard "Kraibreshen" umgezogen.Im Park sind ein
Segelbootruder, Meer- und Flussminen, Anker, Periskope, Torpedosapparate,
Scheinwerfer und Kanonen exponiert. In einem speziellen Saal wird die Jacht
"Kop Karoli" erhalten,
mit der Kapitän Georgi Georgiew eine umweltliche Fahrt vollbrachte.
In chronologischer Reihe erzählt man über die Schaffung und
Entwicklung der Bulgarischen Seekriegsflotte. Die Exponate sind aus der
Schwarzmeer- und Donauküste von der Antike, dem mittelalterlichen
Bulgarien, den Russisch-Türkischen Kriege im XVIII-XIX Jahrhundert, dem Befreiungskrieg. Über den Anfang der Bulgarischen
Seekriegsflotte erzählen die Modelle der Militärschiffe, Granatträger,
Kanonen und die Optik alter Leuchttürme.
Das Aquarium und die Marinemuseum werden im 1932 endeckt und sind die einzigen in
Bulgarien. Sie befinden sich im Meerespark in einem schönen Gebäude.
Hunderte Fischarten, Weichtiere, Krebse und Säugetiere sind dargestellt.
Einen Speziellplatz nehmen die Bodenschätze des Schwarzen Meeres ein - vom Salz bis zum Erdöl.
Das Delphinarium ist ein
modernes Gebäude aus Aluminium und Glas mit Originalarchtektur im Nordteil
des Meeresparkes, eröffnet im 1984. Das Delphinshou umfasst Akrobatik,
Balance und Tanzen auf dem Wasser. Seine Unterwasserspiele kann man durch die
Panoramafenster einer Cafe-Konditurei beobachten.
Ethnographische Museum ist
in einem Haus aus ungefähr 1860 nach dem Typ der Plowdiwer Symetriehäuser
beherbergt. Die Sammlung stellt die reiche Vielfalt in der Lebensweise und
Kultur der Bevölkerung aus der Warnaer Gegend vor. Es sind die
Volkstrachten der ethnographischen
Hauptgruppen dargestellt. Man zeigt Momente aus einer traditionellen Hochzeit,
die Einrichtung einer reichen Stadtswohnung und eine Ecke "Das
Handelsleben der alten Warna".
Park-Museum "Wladislaw Warnentscik" - es wurde
im 1934 im Gedenken an die historische Schlacht von 1444 eingerichtet, als
Tschechen, Polen, Kroaten, Ungarn und Bulgaren versuchten, den Vormarsch der Türken
nach Europa aufzuhalten. Das Mausoleum ist auf den Grundmauern einer thrakischen Grabstätte.
Die Asparuch - brücke entsteht im 1976. Sie ist ein Teil vom Autobahn "Tscherno more" -
Schwarze Meer,(Internationalstraße E-87). Durch sie überqueren täglich mehr als 10 000 Tausend Autos. Außer wichtigem Verkehrsknoten ist
sie seit einigen Jahren auch ein Treffpunkt der Vertreter der Extremsportarten.
Hier kann sich jeder mit Bungee-Jumping selbst prüfen.
Fitschoza - nach Kap Galata ist das Gelände Fitschoza - ein
Paradieseckchen aus Meeresstrand, das ca. 15 km weit von Warna ist. Hier machen
sich eine Treffe prachtvolle Kiefernwälder, kristallklares Meer und
azurblauer Himmel. Der Grillplatz im Freien, im bunten Schatten
des Kiefernwaldes hingelegten Tischchen und die entlegenden Strände
verwandeln den Ort in Lieblingsplatz für vielen Warnaer und Stadtgäste.
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