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| Wraza, Naturpark "Balkangebirge bei Wraza", Ledenika Höhle |
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| Gabrowo, Etara, Boshenzi, Das Sokolski-Kloster |
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| Montana, Berkowiza, Warschez, Tschiprowzi |
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| Botewgrad, Etropole, Skrawena |
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| Trojan, Das Trojan Kloster, Tscherni Ossam, Oreschak |
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| Nationalpark “Zentral Balkan”, Botew-gipfel |
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| Nationalpark - Museum “Schipka” |
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Wraza liegt 110 km nordlich von Sofia im Vratsa-Gebirge. Es ist Ausgangspunkt nach
der Schlucht "Wratzata" und der Höhle "Ledenika". Die Stadt entstand im Mittelalter und trug den
Namen der malerischen Schlucht "Wratzata" am
Fluss Leva. Heute ist sie ein touristisches und wirtschaftliches Zentrum von
Nordwest Bulgarien. Dieser Teil der Balkanhalbinsel wurde von
den Thrakern gesiedelt. Im Gebiet werden Funde bei Sgorigrad und Lewa entdeckt.
Im XIV Jh. wurde der bulgarische Staat von den Türkern erobert. Man weißt nicht, wann die
Festung "Wratiza" eingenommen war.
1876 erhob sich Bulgarien gegen die Unterdrücker.
Der Aprilaufstand brach aus. Am 20. Mai (heute 1.Juni) erreichte die Schar von
Christo Botew das Wraza-Gebirge und trat in die Schlacht mit zahlreichem
Gegner. Am Abend ist der Woiwode (Anführer) getötet.
Der
ethnografische Komplex Hl. Sofroni Wratschanski ist eine interessante Sehenswürdigkeit
der Stadt. Das Historische Musaeum vorstellt uns die jahrtausende Gechichte der
Stadt. Sehr interessant sind die Kirchen "Hl. Himmelfahrt" und "Hl. Nikolas".
Naturpark "Balkangebirge bei Wraza" umfasst den gleichnamigen
Teil des Gebirges und die Felsen von Lakatnik. Das Gebirge ist 30 km lang und
10-15 km breit. Die Südgrenze ist der Iskar-Pass. Der höchste Berg
hier heißt Beglitschka Mogila (1481 m.). Auf dem Territorium des Naturparkes wachsen über 700 Hochpflanzen,
56 von denen seltene und bedrohende sind, 26 Arten sind vom Gesetz für
Naturschutz beschützt. Die Parkfauna umfasst 138 beschützte Tierarten,
21 von ihnen sind ins Rote Buch Bulgariens eingetragen.
In den Grenzen des Parkes befinden sich über 500 interessante Höhlen
und Kluften. Eine der schönsten in Bulgarien ist die Ledenika Höhle,
westlich von Vratsa. Sehr interessant sind Temnata Dupka (Dunkles Loch), Smejova
Dupka (Loch des Drachens), Haiduschka Propast (Kluft der Freiheitskämfer),
Gardjuva Dupka, Kalnata Propast (Schlammige Kluft), Newestina Propast(
Brautkluft) und Sokolova Dupka (Falkenloch). Im eindrucksvollen und schönen Felsmassiv Dolomitite finden
National- und Internationalwettbewerbe für Bergsteigen statt.
Unwiederholbar ist der Öko-Steig von Wraza.
Die
malerischen Dörfer Pawoltsche und Zgorigrad verfügen über schön
eingerichtete Bauernhäuser. Hier können die Gäste die wunderbare
Natur genießen, schmackhafte Öko-Produkte probieren und Ortsweine
degustieren. Die Villen und die Hotels im Park sind ideal für Organisieren
von Winter- und Sommerlagern. Man
muss den Ort, wo Christo Botew getötet war - Gipfel Wola, nicht
vorbeilassen.
Die Ledenika Höhle
liegt im nordwestlichen Teil des Parkes "Balkangebirge bei Wraza", 16 km von Wraza. Die
ersten Besucher kamen hier im 1961. Die Höhle ist das ganze
Jahr geöffnet. In der Nähe von ihr befindet sich die Berghütte
"Ledenika". Der Eingang ist 830 m ü. M. Im Winter bewundert Predverieto, oder
der Erste Saal mit seinem eisigen Schmuck, der den Namen der Höhle gab.
Dann kommen der Kleine Saal mit fast rundiger Form, der Große Saal (der
Konzertsaal) mit den Kalksteinformationen - das Krokodil, der Kopf des Riesens,
der Falke, der Weihnachtsmann, das Häuschen der Großmutter Jaga und
ein kleiner See.
Eisenbrücken
sind über die Kleine und Große Kluften hinübergeworfen und durch
den Korridor "Vorhänge" führen bis zum schönen "Weißen
Saal". Hier kann man die Zunge der Schwiegermutter, die Frau des Riesens, den
Elefanten, die badende Jungfrau sehen. Der höchste Punkt heißt "Der
siebte Himmel".
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